Gedanken über das Schreiben und den Tag
Posted by Nicole Sharp on 31 March 2005 at 21:35Am ersten muss ich sagen, dass ich kein perfektes Deutsch sprechen kann. Zweitens habe ich das Folgende früher in der Bibliothek geschrieben. Vielleicht macht es keinen Sinn: “Many, many appelogies for the inconwienance.�
Es ist eigentlich immer interessant mit anderen Schreiber zu sprechen, besonders wenn sie aus einer anderen Kultur kommen. Heinrich Heine hat einmal gesagt: “[…] wir ergreifen keine Idee, die Idee ergreift uns […]�. Als Schreiberin finde ich es auch so. Normalerweise habe ich wenige Kontrolle über eine Geschichte. Es ist als ob jemand mir eine Geschichte erzählt, und ich schreive nur, was man mir sagt.
So scheint es auch mit Schreiber aus anderen Kulture. (Heine zum Beispiel kommt aus Deutschland, und ich bin sicher Amerikanerin, wie man von meinen schlechten Deutsch sehen kann.) Den ganzen Tag habe ich mit Deutsch—und manchmal mit dem Schreiben—gehandelt. Am Anfang geht es nur um meinen schweizerischen Kulturkurs, aber in der Provoststunde heute gab es eine Programm mit den deutschen Writer-in Residence von Oberlin College, Katja Lange-Müller. Wir hatten mehrere Begleiter als normal bei einer German Students Veranstaltung—besonders einer, der ganz auf Deutsch war. Dass ist sicher wegen Frau Colosimo’s GRMN 201 Klasse—aber sonst. Lange-Müller hat ein paar Erzählungen (die kann man am GS Website finden) aus ihren Buch Die Enten, die Frauen, und die Wahrheit gelesen und danach Fragen geantwortet.
Besonders interessant fand ich ihre Ideen über den “Short-Story� Form. Ich finde es immer sehr schwierig etwas Kurzes zu schreiben—ausser einen Aufsatz. Vielleicht ist es so, weil ich normalerweise schreibe, nicht um eine Pointe zu machen, sondern um Figuren richtig menschlich darzustellen.
Nach dem Vorlesung sind sechs Studenten, ein paar Professoren, und Lange-Müller zu den so-genannte “Case Club� gegangen, um Mittagsessen zu haben. Wie ich damals bemerkt habe, ist e simmer merkwürdig Deutsch öffentlich zu sprechen. Wenn man Deutsch spricht und plötzlich bricht Englisch herein—ich denke mal um Kellnern—dann vergesse ich normalerweise Englisch zu sprechen, sogar wenn es meine Muttersprache ist!
Trotzdem bin ich immer sehr selbstbewusst von meinem Deutsch. Immer sage ich irgendwas und denke “Ach, Gott! Das war idiotisch!� Ich glaube, dass viele von meinen Writing Crew Studenten fühlen sich so auch. Wenn sie Fehler machen, habe ich gar keinen Problem damit—warum dann habe ich so viele Probleme?
Nach dem Essen—ja gutes Essen, besonders das Pasta—gingen wir in der Bibliothek. (Wenn ich jetzt “wir� sagen, meine ich meine Professorin Dr. Ittner, Katja Lange-Müller, und mich selbst.) Dr. Ittner musste was machen, und ich sollte die Bibliothek zeigen. Die bewegnete Bücherregele—mein Lieblings!—musste ich bestimmt zeigen, aber die Wörter—oder ein paar Worte, die ich wollte, fehlen. Schade. Sogar ist es klar geworden, dass sie für die Bibliothek sich begeistert hat.
Wir gingen zu “That Place� um Tee zu trinken; über die schlaflösige, riesige Eichhörnchen zu sprechen; und auch uns an unseren unglaublichen schönen Wetter zu geniessen. Solche Rede—solches Wetter—hatte ich fast nie in meinem Leben. Wie gesaft, es war eine schöne Pause von meinen Maschinen. Und dann mit einer bekannten Authorin über meine Fantasiegeschichten zu sprechen—oder besser gesaft, über meine Ziele und Philosophie—dass war unerwartet und wunderbar. Darum soll die Ausbildung gehen. Vorlesungen habe ja ihre Stellen, aber diese persönliche Beziehungen sind die Kernen am Herz der Erkenntnis.
Am Ende habe ich endlich richtig gesprochen: “Es freut mich Ihnen kennenzulernen.� Sie lächelte und antwortete: “Ich auch. Es war wirklich schön. Auf Wiedersehen!�
Das Schönste an der deutschen Sprache: was sie eigentlich meinen mit “Auf Wiedersehen!�
Nicole said
On 05 April 2005 at 09:15Test.